Historie & Zahlen
Eine Geschichte mit Verantwortung
Über 100 Jahre Erfahrung
Bereits Anfang des 19. Jahrhunderts setzt sich langsam die Erkenntnis durch, dass verendete oder tot geborene Tiere zeitnah beseitigt werden müssen, um Gesundheitsgefahren sowie Seuchen zu vermeiden.
1912
König Wilhelm II. erlässt als Konsequenz dieses Wissens ein Viehseuchengesetz.
1917
Württemberg entwickelt durch die Errichtung von fünf Tierkörperbeseitigungsanstalten (TBAs) in Biberach, Horb, Kornwestheim, Süßen und Sulzdorf eine veterinärrechtlich vorbildliche Organisationsstruktur. Eigentümer dieser staatlichen Tiermehlfabriken ist die Fleischversorgungsstelle Württemberg-Hohenzollern.
1922
Die fünf württembergischen TBAs gehen ins Eigentum des Landes über.
1933
Durch das Tierkörperbeseitigungsgesetz entsteht ein einheitliches Recht für das gesamte Staatsgebiet. Gleichzeitig werden öffentliche Körperschaften zur Umsetzung der Aufgabe eingesetzt; die unschädliche Beseitigung durch hohe Hitzegrade wird vorgeschrieben.
1975 – 1977
Der Anstieg der Rohware (Tierkörper, Schlachtabfälle, Konfiskate) führt dazu, dass das Land Baden-Württemberg in Warthausen eine neue Verarbeitungsanlage errichtet.
1977
Inbetriebnahme der TBA in Warthausen mit paralleler Stilllegung der alten Anlage in Biberach.
1984
Gründung des Zweckverbandes Tierkörperbeseitigung (TBA Warthausen).
1987
Die Beseitigungspflicht wird auf die Stadt- und Landkreise übertragen.
1998
Erste Zertifizierung nach DIN 9001.
2000/01
Die BSE-Krise löst neue Vorschriften aus und bedeutet das Ende der Verfütterung. Die Folge ist eine enorme Steigerung der in der TBA zu verarbeitenden Mengen.
2003
Am Tag der offenen Tür am 25. Mai nutzen wir die gute Gelegenheit, um der Öffentlichkeit Einblick in unsere wichtige und vielfältige Tätigkeit zu geben. Die Veranstaltung ist sehr gut besucht.
2009-2011
Umbau und Erweiterung des Verwaltungsgebäudes sowie der Rohwarenhalle.
2010
Kapazitätserweiterung auf 85.000 t/Jahr.
2012
1. April: Tag der offenen Tür mit über 2.500 Besuchern. Die TBA wird regelrecht überrannt.
2013/14
Neubau der Waschhalle und Waschstraße sowie einer Tankstelle.
2014
Zum 1. Januar erfolgt die Fusion mit der PROTEC Orsingen zum ZTN-Süd Baden-Württemberg. Erste Zertifizierung nach DIN 50001.
2016
Seit dem 7. Juli gilt ein neuer BSE Status mit rückläufiger Rohware durch Veränderung der Materialströme bei spezifiziertem K1-Risikomaterial (SRM).
2018/19
Erweiterung Rohwarenhalle Bereich K2 mit neuer Mulde.
2022
Sanierung und Fertigstellung der Sozialräume – Umladestation Freiburg.
2023
Beginn der Erneuerungen der Prozessleittechnik in Warthausen.
2024/25
Inbetriebnahme neue Mehlverladung K2 und zusätzliches Mehlsilo.
2025
Fertigstellung der technischen Modernisierung in Horb.









